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Nachtrag zu Michael Wüst/Kultfabrik

Posted in Uncategorized by monacoverein on Dezember 16, 2010

Michael Wüst, seines Zeichens Kolumnist des Magazins der Münchner Kultfabrik, reagiert in der Dezemberausgabe auf unseren Offenen Brief. Offenbar hat die Kultfabrik unseren Rat, Wüst einen Maulkorb zu verpassen, nicht befolgt und lässt ihn weiter seine Wahnvorstellungen absondern. Dieses Mal heißt es, in unsere Richtung:

Korrektheitswächter unterstellten jüngst dieser Kolumne Antisemitismus. In der Oktoberkolumne war von der Vision einer EU-Endeinigung die Rede. Eine satirische Anmerkung in Richtung Euro-Inflation. Da wurde unterstellt, natürlich in einem Blog, der Autor wolle eine Verbindung zur deutschen Endlösung herstellen. Kann man was davon haben, was die Blogwärterin da geraucht hatte? Was ist denn bitte gemeint mit „Deutsche Endlösung“? Darf man korrigieren, ohne gleich mit „Faschist“ angeschrien zu werden? Der Begriff, den sie in ihrem Nebel wohl gesucht hat, heißt „Endlösung der Judenfrage“. Ich hoffe, man unterstellt jetzt nicht, mit der Nennung des historischen Begriffs, sei eine Leugnung des Holocausts angedeutet.

Zur Erinnerung: Das Thema von Wüsts Kolumne war nicht die Euro-Inflation, sondern die Sarrazin-Debatte. Dabei kam er scheinbar en passant auf Michel Friedman zu sprechen, den er, angereichert mit zahlreichen antisemitischen Stereotypen, beschimpfte. Wüst heulte sich darüber aus, dass man heute gar nicht mehr Nationalist sein dürfe, ohne als rechtsextrem bezeichnet zu werden. Mit anderen Worten: Wüst schreibt immer denselben Mist. Wenn er nun behauptet, man habe ihn als „Faschist“ bezeichnet, so ist auch das nur eine weitere Lüge, die sich der Herr Redakteur in seinem wirren Kopf zusammengesponnen hat. Michael Wüst, der F.J. Wagner der Haidhausener Discoszene, ist, und das macht ihn so gefährlich, eine verfolgende Unschuld, die sich immerzu als Opfer wähnt und deshalb umso hemmungsloser nach der Ausmerzung der „Korrektheitswächter“ verlangt.

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